Douglasie: Pseudotsuga menziesii
Die Douglasie der häufigste ausländische Nutzholzbaum in deutschen Wäldern. Heimisch ist die Douglasie in Westen von Nordamerika, wo sie auch mit den Redwoods zusammen wächst. Sie wird bis zu 70 m hoch. Der höchste deutsche Baum ist übrigens auch eine Douglasie. Sie steht in Eberbach und ist über 60 m hoch!
Grade wegen ihres Wachstums ist sie so beliebt, allerdings hat sie nur den halben Holzzuwachs wie der Riesenmammutbaum, dafür ist ihr Höhenwuchs stärker.
Die Douglasie hat tannenähnliche Nadeln, weswegen sie auch "Douglas-Tanne", im eng. "Douglas Fir", genannt wird. Sie ist aber keine Tanne: Ihre Zapfen hängen, anstatt dass sie stehen wie bei Tannen. Eine Fichte ist sie auch nicht: Ihre Nadeln haben keine zurückbleibenden Stiele, sondern Saugscheiben wie bei der Tanne.
Sie wurde nach David Douglas benannt. Menzies war allerdings der, der sie zu erst sah. Douglas schickte dann 1828 die ersten Samen nach Europa.